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Deutschland investiert laut OECD nur rund 3 % der Gesundheitsausgaben in Prävention, während über 80 % in die Behandlung vermeidbarer Krankheiten fließen – etwa Herz-Kreislauf-, Diabetes- oder Lungenerkrankungen.
Diese einseitige Struktur führt zu jährlich über 50 Mrd. € Folgekosten durch vermeidbare chronische Erkrankungen und mindert langfristig Produktivität und Lebensqualität.
- Einführung verbindlicher Präventionsbudgets für Krankenkassen (z. B. 5 % der GKV-Ausgaben),
- Hausärzte und Betriebe finanziell für Früherkennung und Gesundheitsförderung belohnen sowie höhere Pauschale für Patientengespräche,
- Ausbau digitaler Frühwarn- und Screening-Programme (z. B. E-Akte, KI-gestützte Risikoanalysen).
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